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cce£t aiƒu

N°165

as 7ort Patrimonium hat ei-

ne langÜierige und herme-

neutisch bedeutungsveren-

gende Reise hinter sich. Es

stammt aus dem rŸmischen

Recht und bezeichnete einst

die VermŸgensverhBltnisse des Pater Fa-

milias, ÜBhrend das Patrimonium Petri die

all zu leicht erÜorbenen PfrØnde der ir-

che oder „Petris Erbgut“ darstellen.

Als „Patrimonium der Enterbten“ Üurde

die Arbeitslast der esitzlosen bezeichnet,

nBmlich denen die bei der Verteilung des

Patrimonium Principis, also dem Ertrag

aus der republiŽanischen StaatsŽasse,

nicht in der ersten Reihe standen. Alles in

allem ist der egriff heuer also nicht mehr

gendergerecht. Das 7ort randing stammt

aus dem 7ilden 7esten der Neuen 7elt,

dessen Fortbestand mit Trump bestBtigt

Üurde. Es Üaren die im Feuer aufgeglØh-

ten Eisen mit den Symbolen, also den Fir-

menzeichen der ro~grundbesitzer, die

dem Vieh in den intern eingebrannt

Üurden, um die uten von den Schlech-

ten zu unterscheiden.

Dies aber nur, um die aus Osteuropa

nachziehenden Siedler nicht erst in die

etablierte ErnBhrungsŽette aufnehmen zu

mØssen. Diese Brmsten der Armen spØrten

damals schon Trumps „America First“ an

der eigenen aut, Üenn sie, vom unger

getrieben, als Viehdiebe geschnappt und

an Ort und Stelle geteert und gefedert

Üurden. Die derzeit in Europa grassieren-

de FlØchtlingsŽrise ist also nicht neu. Sie

hat, Üie Üir schon oft an dieser Stelle an-

fØhrten, ihren 1rsprung in dem unmŸgli-

chen Spagat zÜischen universellen Men-

schenrechten und nationalen Ørgerprivi-

legien. 1nd die VŸlŽer Üollten sich nun

mal nach dem <Üeiten 7eltŽrieg als Na-

tionen (1N) befrieden.

Diese emØhungen, den 7affengang zu

verbieten und an seiner Stelle den Rechts-

Üeg einzuschlagen gehen auf eine pazifis-

tische eÜegung im £™. ahrhundert zu-

rØcŽ, die mit der AufŽlBrung begonnen

hatte. Start dieser Suche nach Normen fØr

friedliche LŸsungen bei internationalen

onfliŽten Üaren die aager Friedens-

Žonferenzen.

rieden statt Wavven‡

stistand

Ausgerechnet <ar NiŽolaus II hatte diese

onferenzen £n™n mit der egrØndung

angeregt, es drohe ansonsten „eine ata-

strophe“. Ein ahr spBter tagten uristen

und PolitiŽer aus ÓÈ Staaten im aag. An

der zÜeiten onferenz im erbst £™äÇ, al-

so sieben ahre vor der „ rande uerre“,

sa~en bereits 44 Staaten um den Tisch.

Da Russland £™£™ nicht an der Friedens-

Žonferenz in Versailles teilnahm und die

1SA nicht unterschrieben, Žam es zu ei-

nem ersten Žalten rieg zÜischen dem

Üestlichen riand- ellog-PaŽt (Paris

£™Ón) und dem Ÿstlichen LitÜinoÜ-Proto-

Žoll (MosŽau £™Ó™), in denen eÜaltver-

zicht festgeschrieben aber nicht erreicht

Üurde.

Das im £4-PunŽte-Programm des 1S-PrB-

sidenten Thomas 7oodroÜ 7ilson aufge-

griffene Programm zur 1msetzung von

ants Forderung „<um eÜigen Frieden“

fØhrte zur rØndung eines auf der Mon-

roe-DoŽtrin basierenden VŸlŽerbundes,

der Teil des Versailler Vertrags und bis

£™4È zur elitBren SpielÜiese von Lord Ro-

bert Cecil Üurde.

<Üischen den beiden 7eltŽriegen hatten

pazifistische VŸlŽerrechtler also schlechte

arten. Die AmeriŽaner Üollten lediglich

ihren frisch geÜonnenen Einfluss auf dem

alten ontinent festigen und die SoÜjet-

union sich aus dem SanitBrgØrtel der zur

EinŽesselung des olscheÜismus¼ aufge-

stellten osteuropBischen Nationen befrei-

en.

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