Accent aigu
S. ß
Der 7ert ist ihm egal, ihn interessiert nur
der MehrÜert. Er surft Øber den tieferen
Sinn der manuellen Arbeit. Auch Üenn fØr
ihn <eit eld ist, berØhrt es ihn aum, dass
der Homo Sapiens vom aumhBnger zum
Astsitzer Jahrtausende brauchte, oder Bhn-
lich lang, bevor er mit dem Daumen den
leinen Finger berØhren onnte. 7omit
Øbrigens seine arriere als Homo Faber be-
gann.
Man ann Erdl frdern, jedem zugBngli-
che SteinbrØche ausbeuten oder anderer
Leute 6ermgen verÜalten, aber Üas ist
das schon gegen eld drucen. Nicht ein-
mal das im 7ei~en Haus als mBchtigster
Mann der 7elt ausgestellte Prachtexemplar
eines Homo Nonsens ann da mithalten.
Sollte er es dennoch versuchen, Üird er
Üohl in Ørzester <eit eine Partie Sat mit
Lincoln und ennedy dreschen.
In frØheren <eiten musste der staatliche
eldemittent auch fØr dessen 7ert sorgen.
So mussten die Untertanen der Herrscher,
deren gernte pfe oft die MØnzen ver-
unzierten, dafØr sorgen, dass aus gedruc-
tem Papier eine 7Bhrung, also geÜBhrter
7ert Üurde, die beim Handelspartner auf
6ertrauen stie~, ÜBhrend die privaten
elddrucer von heute sich schamlos an
Staatsschulden bereichern.
acpot
7enn man dann noch bedent, dass bei ei-
nem ÜeltÜeiten mit realer Arbeitsraft auf-
gebrachten ruttosozialprodut von Ç0 il-
lionen US-Dollar im Jahre 2011 deren Ç0n
illionen, also das zehnfache, auf dem De-
rivatemart umgesetzt Üurden, und das
auch noch zu rund n5 Prozent „offshore“,
dann ann man Üohl aum noch leugnen,
dass sich dieses System in einer permanen-
ten lase beÜegt.
Herauszufinden, Üo genau die Nabe die-
ses globalen Finanzarussells steht, ist
nicht einfach, Üeil die politischen Protago-
nisten auf dem staatlichen Steuerdumping-
mart mit dem Finger auf den jeÜeiligen
Nachbarn zeigen. Heute ist es sogar Øblich,
die 4berschØsse des Handelspartners zu
verteufeln, statt sich Fragen zu stellen, ob
die eigene 7irtschaft Øberhaupt noch on-
urrenzfBhig ist.
Auch Üenn das anze sich noch (!) auf
poujadistischem Niveau von olonialÜa-
renhBndlern abspielt, scheint, Üie in der
ersten HBlfte des vergangenen Jahrhun-
derts, das Recht des StBreren die StBre
des Rechts Üieder einmal abgelst zu ha-
ben. Doch obÜohl ihre FØhrer sich auf Au-
genhhe ÜBhnen, verfØgen die USA mit
600 Milliarden Dollar Øber den zehnfachen
AbÜehrhaushalt der Russen.
Im Umehrmodus zum Derivatenmart
zeigt dies lar und deutlich, dass in nulea-
ren <eiten, in denen nordoreanische <au-
berlehrlinge mit dem Feuer spielen, solche
MilchmBdchenrechnungen nicht mehr auf-
gehen. Und auch Üenn autoratischen Po-
tentaten in MBnnerÜelten nur bedingt zu
trauen ist, scheint es angebracht, dass 7est-
europa den russischen Bren endlich als
blutrØnstiges Feindbild entlBsst.
Schlie~lich ist er der direte Nachbar, Üie
es die riten und Üarum nicht auch die
/Ørei vielleicht eines /ages Üieder (!) ein-
sehen Üerden. <u befØrchten ist jedoch,
dass das gerØgte deutsche ind jetzt motzt
und mit seinem rein Üirtschaftlichen
Schmuseurs mit Indien als Mitglied der
eurasischen Shanghai-Corporation, der
auch Russland angehrt, etÜas vorschnell
transatlantische rØcen einrei~t.
Stattdessen sollte Europa, Üie in der /Ør-
ei bereits verpasst, die demoratische "p-
position in diesen von narzisstischen Des-
poten als eisel genommenen 6lerstBm-
men unterstØtzen. 4berhaupt sollte, Üenn
erst die soziale Frage beantÜortet ist, das
politische Modell der EuropBischen Union
mit seiner ethischen Speerspitze der Ableh-
nung der /odesstrafe zum Exportschlager
gemacht Üerden.
Doch ist die soziale Frage Üohl nur zu be-
antÜorten, Üenn sich die EinheitsÜBhrung
eine gemeinsame 7irtschafts- und Fisal-
politi leistet. Dies ist aber nicht mit unab-
hBngigen Euro-<entralbanern zu haben,
die den Politiern vorgaueln, sich im on-
urrenzampf mit dem Dollar und anderen
7eltÜBhrungen eine Sozialprogramme
leisten zu nnen. Daher also deren Pre-
digten der Alternativlosigeit.
Auch beim gesamten 350 Milliarden Sau-
di-Deal, den der oberste US- olonialÜa-
renhBndler auf seiner "chsentour im Na-
hen "sten als au~enpolitischer Erfolg feier-
te, ÜBhrend seine Shne Üohl olfclubs
der Familienmare verhandelten, Üird im
Retro-Modus dieser ranche ein eld-
schein die USA verlassen, doch Üerden die
PrBzisionsÜaffen nicht nur im Jemen zahl-
reiche Menschen tten.
Doch Üas sind diese ollateralschBden
im 6ergleich zu dem, Üas durch die Igno-
ranz des Üissenschaftlich belegten lima-
Üandels und der ohlefrderung zum Er-
halt lBngst obsoleter ArbeitsplBtze noch auf
die gesamte Menschheit zuommt. Und
spBtestens hier beommt das anze eine
Nase, die Üegen 6erbrechen gegen die
Menschlicheit vor den Internationalen
Strafgerichtshof im Haag gehrt.
3reïit
Doch als Øberzeugter Demorat, der mit
6oles Stimme leben muss, ÜBre man
schon froh, Üenn die von der Herde ge-
ÜBhlte SchlBchter mit institutionellen Mit-
teln von der Macht entfernt Üerden nn-
ten. Dazu gibt es, neben dem schon er-
ÜBhnten Amtsenthebungsverfahren (Impe-
achment), noch den 16Ç, nach dem Mord
an John F. ennedy, verabschiedeten 25.
<usatzartiel zur US-6erfassung.
Da es zu einem Machtvauum geom-
men ÜBre, Üenn der PrBsident damals lBn-
gere <eit im oma gelegen hBtte, regelt Ab-
satz {. in einem recht omplizierten 6er-
fahren, Üie die AmtsunfBhigeit des US-
PrBsidenten ohne oder gegen (!) seinen 7il-
r½ eðll and Mr½ ðde
Weltbanker
Bro BÓÓ
Den Spekulanten interessiert nicht die
Welle sondern deren Schaumkrone
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