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S. }

so drücken diese Herrschaften sich aus®

die auf der jeweils arbeitenden Generation

liegt, sich verdoppeln. Entsprechend wird,

falls sich an den heutigen Strukturen der

öffentlichen Haushalte nichts Grundlegen-

des ändert, sowohl die Einnahme – als

auch die Ausgabenseite belastet. Kommen-

tar: diese Horrormeldungen seitens der Ka-

pitalvertreter sind längst bekannt.

Message: die Privatisierung der Sozial-

versicherungen wird’s dann richten, Pro-

bleme gelöst, Resultat klar: Profite mittels

hoher Beiträge und bedeutend niedrigerer

Leistungen als unter den uns heuer noch

sakrosankten öffentlichen sozialen Siche-

rungssystemen, die wir mit allen Mitteln

verteidigen müssen – ansonsten das vor-

programmiert sein wird, von dem die hin-

terhältigen Ankündigungshorrorszenarien

aus den Mäulern der Manager in diesem

Kontext immer wieder vorgetragen tun-

lichst kein Wort verlieren: die Altersarmut.

Ein durchaus realistisches Risiko! Doch

die Problematik verlagern wir dann auf den

Staat, dessen Sozialbüros sich dann mit

dieser Misere herumplagen können,

Hauptsache ist, wir Manager haben das er-

reicht was wir wollen: nämlich bestenfalls

noch Sockelleistungen des Staates und nie-

drige Leistungen der privaten Versicherer,

die uns Versicherten mit ihrer verheißungs-

vollen Werbung eines unbesorgten Rent-

nerdaseins als dann „Best-Agers“ eine ver-

meintliche® Superaltersvorsorge mit Run-

dumversicherung schmackhaft machen

wollen. Die Realität wird allerdings sehr

viel anders aussehen, als diese Lügner uns

weismachen wollen. Der jungen Genera-

tion kann man wahrlich nur empfehlen,

sich zu wehren und nicht auf diese hinter-

hältigen Reden und Schriften der Manager

hereinzufallen. Doch dies nur nebenbei.

Zurück zum Autor: Der Bevölkerungsan-

teil der mittleren Altersgruppe geht welt-

weit zurück. Das hat zur Konsequenz, dass

ein immer kleinerer Prozentsatz Mittelalter

einen immer größeren Anteil an lteren

und Hochbetagten sowie die Generation

ihrer eigenen Kinder versorgen muss. Der

Autor beschreibt dann die gesamteuropäi-

sche Situation und rechnet vor, dass auf

keinem anderen Kontinent die Verknap-

pung der Leistungsfähigen so schnell voran

schreitet wie in der „Alten Welt“, sprich

Europa! Das im Gegensatz zu Afrika, der

Weltregion, der bis Mitte dieses Jahrhun-

derts keine Verknappung der Menschen

bevorsteht. Dort wird der Faktor Mensch

nicht knapper, sondern reichlicher. Nur in

Afrika stellt sich das Bevölkerungsproblem

noch in seiner ursprünglichen Form, nur

dort bleibt die Frage aktuell, ob die Wirt-

schaft mit dem Wachstum der Einwohner

mithalten kann. Der Rest der Welt blickt ei-

ner neuen ra entgegen.

Mariens beschaulichem Ländle stehen

allerdings ganz andere Herausforderungen

bevor, die heuer bekanntlich die Gemüter

drastisch erhitzen und für weitere heftige

Debatten sorgen werden. Von der Knap-

pheit Menschen kann hierzulande mit Si-

cherheit im Kontext Horizont Ó0x0 keine

Rede seinoWir sollten trotzdem die revo-

lutionäre Stimmung nach Rifkin-Modell

im Sinne der dritten industriellen Revolu-

tion durchaus proaktiv angehen – und die

Chancen, eben die Impulse, die diese uns

bieten, durchaus nutzen. Ohne jedoch in

diesem Kontext dieses Thema weiter zu

kommentieren.

Die sieben Knappheiten – und die sieben

Tugenden.

Durchaus interessante Reizthemen im

Sinne einer gepflegten Streitkulturo

ar– Tíain